Hier beantragt der Chef noch selbst
Bei Bastel und Hannes ist ein neues Mädchen in der Gruppe. Joy, 3 1/2 Jahre jung. Nach ca. 14 Tagen Eingewöhnung fällt auf: sie spielt, trinkt, isst und kontaktiert andere Kinder und Erwachsene in der Gruppe. Das aber nonverbal. Mit den Eltern spricht Joy. Worte und Dialoge über einen längeren Zeitraum. In der Gruppe ist und bleibt sie stumm. Selektiver Mutismus (d.h. das Kind spricht nur mit einem ausgewählten Personenkreis) vermutet Bastel und fasst alle Beobachtungen in einem Bericht zusammen. Nach einem Gespräch mit Frau Sag-Mal von der Sprachförderung „HabibiLaber“ (ar., dt. Freunde des Sprechens) steht fest: Joy benötigt Sorachförderung. Umgehend. Den Antrag sollte die KiTa „am besten bis gestern“, spätestens bis 7.7.2024 bei der Sprachförderung abgeben.
Da Herr E.T. Petete beim Gespräch dabei war und alles Wichtige höchstpersönlich erledigt, übernimmt er die Anmeldung von Joy bei der Sprachförderung.
Hannes übergibt noch am 27.06. alle Unterlagen in einem, an die Sprachförderung adressierten, Umschlag dem Chef und einen USB-Stick mit allen Daten im PDF-Format (für eine E-Mail an die Sprachförderung).
Pünktlich zum 7.7. vermeldet E.T. Petete Vollzug. „Ich habe bei der Sprachförderung angerufen. E-Mail und Brief gehen am Montag, spätestens am Dienstag raus.“
Schön für das Team, das innerhalb kürzester Zeit gehandelt wird. Ganz im Sinne des Kindes, für eine dringend benötigte Sorachgörderung für Joy.
|| Ein schöner Augenblick im KiTa-Alltag • …und in der Ferne klingelt kein Festnetz-Telefon ||
Basti vom Team „3KäseHoch“